Der Grinder – Welche Funktion er hat und warum du ihn benutzen solltest.

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Der Grinder – Welche Funktion er hat und warum du ihn benutzen solltest.

Die Verwendung von Cannabis war schon immer ein Erlebnis für die Sinne. Tief verankert in der Cannabis-Kultur besteht das Erlebnis aus den Komponenten riechen, fühlen und schmecken. Selbiges gilt auch bei der medizinischen Verwendung der Heilpflanze. Wie Cannabis zerkleinert wird gemacht wird, hat also einen ganz direkten Einfluss auf das persönliche Erlebnis.

Wichtig für die Wirkung ist zunächst die Konzentration von Cannabinoiden und Terpenen in den Cannabisblüten. Beide Wirkstoffe befinden sich in den sogenannten Trichomen der Blüte. Diese kleinen Kristalle sind ein Anzeichen für Qualität und geben dem Cannabis oftmals ein frostig anmutendes Aussehen. Um die genannten Wirkstoffe bestmöglich zu nutzen, beginnt die perfekte Einnahme bereits bei der Zerkleinerung. Hierbei ist der Grinder ein seit Jahrzehnten bewährtes Gerät.

Was ist ein Grinder?

Ein Grinder ist ein zumeist kleineres, rundes Gerät, das zum Mahlen bzw. Zerkleinern von Pflanzen genutzt wird. Den Namen hat das Gerät aus der englischen Sprache. „To grind“ bedeutet nämlich mahlen oder zerkleinern.

Besonderes einfache Grinder bestehen aus zwei Scheiben. Die obere Scheibe ist ein abnehmbarer Deckel mit Zacken. Die untere Scheibe ist zum Auflegenden der Blüten gedacht und ebenfalls mit Zacken versehen. Nachdem die Blüten auf die untere Scheibe gelegt wurden, wird der Grinder mit dem Deckel geschlossen. Die Blüten sind nun im Hohlraum zwischen den Scheiben eingedrückt und werden durch händische Drehung des aufgelegten Deckels und mithilfe der Zacken zerkleinert. Soweit zum Grundprinzip eines Grinders.

Grinder sind in unterschiedlichen Größen und Preiskategorien zu finden. Es gibt sie unter anderem aus Plastik, Holz oder Metall. Auf dem Markt gibt es Grinder in zahllosen Varianten und in den unterschiedlichsten Farben und Designs. Darunter finden sich auch elektrische Varianten. Bei regelmäßiger Verwendung lohnt sich besonderes ein mehrteiliger, sogenannter Siebgrinder mit Pollenfach aus Metall bzw. Aluminium.

So ist ein Grinder aufgebaut

Neben dem Deckel und des unteren Teils mit Zacken oder Zähnen haben mehrteilige Grinder ein weiteres Fach, in dem die zerkleinerten Cannabis-Blüten gesammelt werden.

Wie oben in der Empfehlung beschrieben haben, einige als besonderes gut bewertete Grinder zusätzlich noch ein zweites, kleineres Fach. Dieses fängt die sogenannten Pollen auf, die manchmal auch “Kief” genannt werden. Beim Mahlen der Blüten werden die oben beschriebenen Trichome gemahlen und sind oft so fein, dass sie durch das erste Sieb fallen, das für die zerkleinerten Blüten gedacht ist. Das weitere Fach fängt diese oft hochpotenten Pollen auf. Je nach persönlicher Präferenz soll aber bei jeder Verwendung sowohl Blüten als auch Pollen genutzt werden.

Wir haben im Shop deswegen zwei Varianten an Grindern. Unser BLACK BREEZY GRINDER besitzt kein extra Pollenfach. Beim Zerkleinern landet also alles in einem Fach und es kann bei jeder Verwendung direkt alles von der Blüte genutzt werden. Der neue BREEZY GRINDER besitzt das extra Pollenfach unter dem Sieb. Wer nun denkt, dass eine Schere oder die Hand zum Zerkleinern ausreichend, irrt.

Warum sollte ich einen Grinder benutzen?

Verbrennung, durch das Anzünden eines Joints oder zur Verdampfung mithilfe eines Vaporizers. Beide Methoden lösen die Wirkstoffe aus den Trichomen durch Hitze. Damit sich die Wirkstoffe jedoch entsprechend gut lösen können, ist es wichtig, dass sie gleichmäßig erhitzt werden.

Der Feinheitsgrad ist dabei allgemein erst mal eine Frage des persönlichen Geschmacks und zum anderen eine Frage der jeweiligen Verwendung. Wichtig ist vorwiegend, dass das Cannabis gleichmäßig zerkleinert wird. Das Zerpflücken per Hand oder das Zerschneiden mit einer Schere erfüllen augenscheinlich zwar ihren Zweck, berauben der Pflanze jedoch die Möglichkeit ihre volle Wirkung zu entfalten. Der Grinder sorgt für eine gleichmäßige Konsistenz sowie für einen zuverlässig wiederholbaren Prozess.

Nicht nur wirkungsvoller, sondern auch paktischer

Das Zerkleinern oder Mahlen mit einem Grinder ist aber nicht nur förderlich für die Wirkung, sondern hat auch ganz praktische Gründe. Ein hoher Anteil von Cannabinoiden verleiht dem Cannabis eine klebrige und harzige Haptik. Harziges Cannabis erfreut sich großer Beliebtheit, denn es ist ein Anzeichen für viele Cannabinoide, hat also einen hohen Anteil an Wirkstoffen. Auf harzige Finger können jedoch auch die größten Freund:innen der Cannabis-Szene dankend verzichten. Außerdem erspart die Nutzung eines Grinders Zeit. Deckel auf, Cannabis-Blüten (oder Buds genannt) zwischen die Zähne legen, Deckel darauf und drehen. Nach ein paar wenigen Drehungen ist das Cannabis bereits zerkleinert und für den weiteren Gebrauch bereit.

Qualität beim Grinder zahlt sich langfristig aus

Das harzige Cannabis verklebt den Grinder beim Mahlen nach einiger Zeit. Besonders Grinder aus Plastik haben daher nur eine kurze Lebensdauer, da sie schnell verkleben und nur schwer gereinigt werden können. Sie sind zwar in der Anschaffung kostengünstig, müssen aber schnell entsorgt werden. Grinder aus Holz sind im Vergleich deutlich nachhaltiger, aber je nach Verarbeitung ebenfalls schwer gründlich zu reinigen. Verklebte Grinder trüben das Erlebnis und sind oft Quelle für Unmut.

Bei regelmäßiger Verwendung wird deshalb am liebsten auf Grinder aus Metall zurückgegriffen. Deswegen ist der BREEZY GRINDER aus Aluminium und zusätzlich noch mit Keramik beschichtet. Die Beschichtung sorgt dafür, dass sich das Harz nicht einfach absetzen kann, damit besitzt der BREEZY GRINDER eine besondere lange Lebensdauer. Ein guter Grinder begleitet einen durch das ganze Leben und sollte konstant gute Arbeit leisten können. Wer am Grinder spart, zahlt am Ende mehr. Getreu dem Motto „kaufst du billig, kaufst du zweimal“. Durch eine lange Lebensdauer wird ein Grinder auch erst wirklich nachhaltig und hilft nicht nur bei der Anwendung, sondern auch der Umwelt.

Wie reinige ich meinen Grinder?

Damit ein Grinder über Jahre hinweg gut funktioniert, sollte er regelmäßig oder zumindest bei merklicher Abnahme der Funktionalität, gereinigt werden. Die folgenden Schritte sollten befolgt werden, um den Grinder bestmöglich zu reinigen:

  1. Zunächst muss der Grinder vollständig geleert werden. Damit auch kleinere Reste gelöst werden, kann leicht auf die Rückseite geklopft werden.
  2. Mit einem Pfeifenreiniger und einer alten Zahnbürste können kleine Partikel und Rückstände entfernt werden.
  3. Besonderes hartnäckige Ablagerungen können mit einem in Isopropylalkohol getunktes Wattestäbchen entfernt werden.
  4. Vor einer erneuten Anwendung sollte der Grinder bei trocknender Luft getrocknet werden.