Der Unterschied zwischen Sativa, Indica und Hybriden

Green vegetables on top of a black table

Der Unterschied zwischen Sativa, Indica und Hybriden

Wusstest Du, dass Cannabis nicht gleich Cannabis ist? Es gibt hauptsächlich drei unterschiedliche Sorten von Cannabis.

Kennst du schon Sativa, Indica oder Hybride?

Über die Wirkstoffe THC und CBD haben wir bereits in einem anderen Blogbeitrag geschrieben. Dieses mal klären wir euch über Cannabis Sativa, Cannabis Indica und Cannabis Hybriden auf. Die weltweit berühmte Pflanze Hanf kann nicht nur auf unterschiedliche Weise eingenommen werden, sondern es gibt eben auch verschiedene Sorten, die einen Unterschied aufweisen in der Art und Weise der Wirkung.

Aber starten wir erst mal mit der bekanntesten Sorte: Cannabis Sativa!

Cannabis Sativa – der Cannabis aus dem Mainstream

Die wohl bekannteste Sorte unter allen  Liebhabern ist Cannabis Sativa. 1753 hat Carl von Linné die Pflanze benannt. Sie findet ihre Herkunft in den warmen subtropischen Regionen und Ländern Südostasiens. Heutzutage ist sie vermehrt als Joint verarbeitet oder eben als “gewöhnlicher Hanf” im Mainstream angelangt.

Ihr alle habt bestimmt schon mal das eine Blatt gesehen, was sehr oft als Logo von Cannabis Produkten verwendet und mit der Cannabispflanze in Verbindung gebracht wird: Schmal, lang und fingerähnlich? – Yes, das ist die Sativa Pflanze!

Doch was genau macht das Saatgut Cannabis Sativa so beliebt?

Sativa nimmt Einfluss auf die Synapsen im Gehirn und kann eine stimmungserhellende Wirkung hervorrufen. Die Eigenschaften von Cannabis Sativa können dafür sorgen, dass die Konzentrationsfähigkeit zunimmt und man sich energiegeladener fühlt. Patienten von Cannabis-Produkten, die von einem Gefühl permanenter Müdigkeit, Konzentrationslosigkeit und Antriebslosigkeit geplagt werden, können sich dank Cannabis Sativa oft Abhilfe verschaffen.

Diese Art der Cannabispflanzen hat einen hohen THC-Wert und einen niedrigen CBD-Gehalt. Die Wirkungen der Sativa Sorte kann als ein sogenanntes zerebrales High beschrieben werden, welches die Kreativität fördern soll und stimmungsaufhellend wirken kann. Solltest Du also mal in einem richtigen Stimmungstief sein, dann sollte dir die anregende und euphorisierende Wirkung der Sativa Pflanze auf jeden Fall helfen![1]

Die Pflanze Cannabis Sativa wächst auf natürliche Weise in Ländern wie Jamaika und Kolumbien. Reine Sorten für den Freizeitkonsum sind zum Beispiel Kali Mist, Dutch Haze oder Durban Poison.

[1] Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Schmidt-Wolf G., Cremer-Schaeffer P., 3 Jahre Cannabis als Medizin – Zwischenergebnisse der Cannabisbegleiterhebung, 2021

Cannabis Indica- Das Top – Schmerzmittel unter den Cannabis Sorten

Cannabis Indica ist der Freund und Helfer in den meisten medizinischen Cannabis Therapien. Cannabis Indica wurde von Jean Baptiste de Lamarck in Indien gefunden. Dies spiegelt sich auch im Namen wieder, denn die Pflanze trägt den Namen „indischer Hanf“.

Anders als im Vergleich zu den Blättern der Sativa Pflanze, ist indischer Hanf um einiges breiter. Die Pflanze entstand in Ländern wie Afghanistan oder Pakistan. Northern Lights ist eine der bekanntesten Indica Sorten und wird auch in der Medizin eingesetzt.

Die Indica Sorte führt durch den hohen CBD-Gehalt zu einem körperlichen Rausch.

Viele Cannabis Produkte in Schmerztherapien werden mit Cannabis Indica hergestellt, da diese Gattungen der Hanfpflanze starke Wirkungen in der Behandlung gegen Schmerzen nachgesagt wird. Bei erfolgreicher Therapie gehören Schmerzen der Vergangenheit an.[1]

Es heißt dann also: Bye Bye Schmerzen und Hallo Entspannung!

[1] Büechi S. , Wirksamkeit von Cannabidiol: Klinische Studien mit Cannabidiol und Cannabidiol-haltigen Extrakten, 2017

Sativa oder Indischer Hanf? Das ist hier die Frage!

Die dritte Sorte sind die Hybride. Hybride sind die Kreuzung von Cannabis Sativa und Cannabis Indica. Diese Hybriden werden vom Botaniker extra in einer speziellen Züchtung herangezogen, um zum einen die Entwicklung des Cannabis-Anbaus weiter auszubauen und zum anderen ganz spezielle Wirkungen des Cannabis bei der Züchtung hervorrufen zu können.[1]

Die deutlichsten Unterschiede finden sich bei der grünen Lieblingspflanze vor allem in der Wirkung und im Wachstum der Pflanzen. Das liegt vor allem an dem großen Unterschied in der Zusammensetzung des THC- und CBD-Gehalts. In den Sativa Sorten hat ist ein hoher THC-Gehalt und ein niedriger CBD-Gehalt enthalten. In den Indica Sorten ist dafür vergleichsweise der CBD-Gehalt hoch und der THC-Gehalt niedrig. Je nachdem wie die Pflanze genetisch zusammengesetzt ist, können spezielle medizinische Krankheitsbilder behandelt werden.

Forscher haben herausgefunden, dass die Kreuzung der Cannabis Sorten, vor allem die Züchtung in Gewächshäusern beziehungsweise generell in Innenräumen vereinfacht und so einem Botaniker oder Gärtner die Möglichkeit bietet, die Erhaltungszüchtung voranzutreiben. So kann das Cannabis an Quantität aber eben auch an Qualität zunehmen und das zu einem fairen Preis.

[1] Barcaccia G., Palumbo F., Scariolo F., Vannozzi A., Borin M. and Bona S. Potentials and Challenges of Genomics for Breeding Cannabis Cultivars, 2020

Kaum genutzt und doch wichtig – Ruderalis

Die Gattung Ruderalis ist ein Wildhanf, der an und für sich nicht wirklich für den Cannabis Konsum geeignet ist, weil er nur sehr geringe Mengen an THC aufweist. Er ist als Unkraut oft in der Natur zu finden und wird erst dann für die Züchtung von Cannabis interessant, wenn er mit Sativas oder Indica gemischt wird. Der große Vorteil an solch einer Kreuzung ist, dass gerade bei dem Cannabis Anbau in geschlossenen Räumenbereits nach vier Wochen erste Pflanzen blühen. Die Ruderalis sorgt also dafür, dass Sativa Sorten und die andere Cannabis-Gattungen unter besseren Bedingungen angebaut werden können, als es in der freien Natur möglich wäre.

Das Fazit der drei “Gemüsesorten”

Egal ob Sativa, Indica oder Ruderalis – Naturforscher und Botaniker sind sich schon lange einig, dass jede Sorte Cannabis etwas ganz Besonderes hat, was für sie spricht. Aber insbesondere die Hybride, also eine Kreuzung der drei Sorten, war insbesondere für den medizinischen Gebrauch von Cannabis ein echter Gamechanger. Dank der Vermischung der Arten kann der THC- und CBD-Gehalt so genau bestimmt werden, dass sowohl Cannabis Sativa als auch Cannabis Indica Sorten spezifisch für die Heilung einzelne Krankenbilder genutzt werden können.

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